Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Eberstädter Weingärtner"

Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Eberstädter Weingärtner"
Hans Gerhard Knöll
Alkmaarstr. 14, 64297 Darmstadt

Tel.: (0) 6151) 56977
E-Mail:
knoelldarmstadt@t-online.de

2. Vorsitzender der Arbeitsgruppe - Armin Dörfel

2. Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Eberstädter Weingärtner"
Armin Dörfel
Trondheimstr. 17, 64297 Darmstadt

Tel.: (0) 6151) 591317
Fax: (0) 6151) 591353
E-Mail: armindoerfel@arcor.de

Schriftsführerin der Arbeitsgruppe - Ulrike Weiße

Schriftführerin der Arbeitsgruppe "Eberstädter Weingärtner"
Ulrike Weiße
Isselstr. 18, 64297 Darmstadt

Tel.: 06151 599 3634
Fax: 06151 591212
E-Mail:
chweisse@googlemail.com

Technischer Leiter der Arbeitsgruppe - Manfred Else

Technischer Leiter der Arbeitsgruppe "Eberstädter Weingärtner"
Manfred Else
Jakobstr. 13, 64297 Darmstadt

Tel.: 06151 583369
Fax: 06151 9519401
E-Mail:
post@galaba.de

Informationen über Zielsetzung und Arbeit der AG "Eberstädter Weingärtner

Information über Zielsetzung und Arbeit

der Arbeitsgruppe "Eberstädter Weingärtner"

im Eberstädter Bürgerverein von 1980 e.V.

 

Wesentliche Aufgabe des Eberstädter Bürgervereins von 1980 e.V. ist die Pflege von Brauchtum und Kultur zur Bewahrung der historischen Substanz des heutigen Stadtteils Eberstadt. An die bedeutende Vergangenheit als Weinbaugemeinde anknüpfend, hat der Bürgerverein die Arbeitsgruppe Eberstädter Weingärtner ins Leben gerufen. Deren Ziel ist es, durch aktive Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern die Tradition des Weinbaus in einem neu anzulegenden Weingarten wieder zu beleben.

Zur Vorgeschichte:
Eberstadt ist - war - eine alte Weinbaugemeinde am Beginn der Bergstrasse.

Aus historischen Aufzeichnungen erfährt man, dass es 1655 über 40 Weinbauern gab, die etwa 560 Morgen bewirtschafteten. Am Ende des 18. Jahrhunderts verlor der Weinbau seine wirtschaftliche Bedeutung. Nur geringe Flächen des einst wichtigen Erwerbszweiges erlebten das 20. Jahrhundert.

Seit 2002 bemüht sich der Eberstädter Bürgerverein um die Wiederbelebung der Tradition des Weinbaus in einem von Mitgliedern anzulegenden Weingarten. Das Vorhaben hat Gestalt gewonnen in hilfreicher Zusammenarbeit mit dem Weinbauamt in Eltville und lehrreicher Unterstützung durch vergleichbare Initiativen. Die entscheidende Voraussetzung ist ein geeignetes Grundstück am Steigertsweg - früher „Weinweg“ - welches die Stadt Darmstadt zur Verfügung stellt.Dadurch ist der Bürgerverein nunmehr in der Lage, Mitbürgern die Möglichkeit zu geben, eine Anzahl Reben vom Pflanzen bis zur Ernte in Pflege zu nehmen. Jedes Mitglied soll aktiv sein und sich auf selbst angebauten Wein freuen können.

Struktur und Arbeitsweise der Gruppe Weingärtner ermöglicht und in seiner Struktur vorbestimmt wird der vorgesehene Weinanbau durch eine Richtlinie des Weinbauamtes in Eltville. Diese erlaubt es Einzelpersonen (Nutzungsberechtigte) unter Einhaltung bestimmter Vertragsbedingungen, auf einer Fläche bis zu 100 qm Wein anzupflanzen (Parzelle). Bis max. 20 solcher Parzellen können sich in einem gemeinsamen Weingarten zusammenschließen. In jeder Parzelle können mehrere Weingärtner Reben erwerben und pflegen. Dadurch kann eine große Zahl von Mitgliedern als Weingärtner aktiv werden. Für eine gemeinsame Ordnung hat der Bürgerverein eine Geschäftsordnung erarbeitet.

Da die wenigsten der in dieses Vorhaben eintretenden Interessenten weinbauliche Erfahrung haben, ist eine kompetente fachliche Anleitung unverzichtbar. Für diesen Beitrag konnte der Bürgerverein die ehemalige Weinkönigin der Hess. Bergstrasse und deutsche Weinprinzessin 2004, Frau Lisa Edling aus Rossdorf gewinnen. Das Weingut Edling wird darüber hinaus den Ausbau der geernteten Trauben übernehmen.

Der Weingarten und die Rebsorten
Das von der Stadt Darmstadt gepachtete Grundstück hat ca. 6.000 qm und liegt am Steigertsweg im Anschluss an den Parkplatz des Schwimmbades. Darauf werden die 20 oben erwähnten Parzellen eingeteilt.

Unter der Zielsetzung ökologischen Anbaus sind pilzresistente Rebsorten gewählt worden: Johanniter für Weisswein, der als rassig, harmonisch und strukturvoll beschrieben wird und etwas an Riesling erinnert. Als rote Sorten lassen Regent und Cabernet Cortis eine interessante Cuvée erwarten. Insgesamt werden ca. 1.300 Reben gepflanzt.

Jeder Weingärtner erhält einen Anteil an der Ernte, der sich nach der Anzahl der von ihm gepflegten Reben richtet. Das sind in der Regel 16 oder 24 Reben, die bei vollem Ertrag 20 bis 30 Flaschen ergeben werden. Nach der Richtlinie des Weinbauamtes darf der erzeugte Wein nicht kommerziell verwertet werden, d.h. er ist nur für den Eigenbedarf bestimmt, trägt die Bezeichnung Tafelwein und keine weiteren Sorten- und Qualitätsangaben.

Die finanzielle Seite der Mitgliedschaft
Die Kosten der Anlage des Weingartens werden von den Mitgliedern der Gruppe Eberstädter Weingärtner getragen. Diese werden oder sind gleichzeitig Mitglieder des Eberstädter Bürgervereins, der ausschließlich gemeinnützigen Zwecken dient.

Für die Mitgliedschaft im Bürgerverein beträgt der Jahresbeitrag 12,-- € für
Einzelpersonen und 20,-- € für Paare und Familien 25,-- €.
Zur Finanzierung der Anlage des Weingartens ist mit dem Eintritt in die Gruppe Weingärtner eine Aufnahmegebühr von 100,-- € verbunden. In den Folgejahren fällt ein noch nicht ermittelter Beitrag für die laufenden Kosten an.

Pro Rebe, die ein Mitglied zur Pflege erwirbt, sind 10,-- € zu entrichten. Das deckt die Kosten von Rebe, Pflanzstab, Stickel, Draht etc. ab.

Die Arbeitsgruppe der Weingärtner ist offen für den Eintritt weiterer Interessenten. Auch passive Mitglieder sind jederzeit willkommen.